Du durchbrichst das Verhaltensmuster, indem Du beide Verhaltensweisen vertauschst.

In der Verhaltenspsychologie spricht man beim Verlangen auf Süßes von einem Prozess in 4 Stufen:

Viele Menschen bekommen Heißhunger, wenn sie müde oder gestresst sind.

In dem Moment, in dem wir mehr Energie zu uns nehmen, als wir verbrauchen, überschreiten wir die Grenze vom physiologischen zum psychologischen Essen – die Nahrungsaufnahme dient nicht mehr unserem Körper, sondern unserem Geist.

Heute geht es um neue Lösungen: Sieben sofort anwendbare Paxistipps, mit denen Du lästige Appetit-Attacken in den Griff zu bekommen und neue Verhaltensweisen erlernen kannst.

Dieser einfache Trick erinnert Dich einerseits daran, dass Du überflüssiges Bauchfett reduzieren möchtest und kann Dich dazu motivieren, ungesunde Lebensmittel zu meiden:

Verbinde ungesunde Lebensmittel und solche, nach denen Du früher Heißhunger hattest, mit unappetitlichen Bildern und negativen Emotionen:

Ich liebe für solche Fälle die Tees von Celestial Seasonings, insbesondere die Geschmacksrichtung Bengal Spice.

Würdest Du das Stück Kuchen auch dann noch essen, wenn ein Hund schon darauf rumgekaut hat?

Ursachen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Viele haben als Kind gelernt, den Teller leer zu essen – diese Erziehung prägt das Essverhalten anschließend häufig ein Leben lang. Verstärkt wird dies durch eine Vergangenheit mit vielen Diätphasen – der Körper merkt sich jedes Energiedefizit und sorgt quasi mit dem Auf- und Überessen schon mal für die nächste Hungerperiode vor. Dadurch gerät die Hunger-Sättigungs-Regulation mit der Zeit aus dem Gleichgewicht.

Studien haben ergeben, dass Menschen, die sich zu den Hauptmahlzeiten richtig satt essen, zwischendurch weniger Heißhunger haben als diejenigen, die das fünf- bis sechsmal tun und nie richtig zufrieden sind. Lass also keine der drei Hauptmahlzeiten ausfallen, und iss so lange, bis du wirklich satt bist.

Wer insgesamt zu viele Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index verzehrt, wie Weißbrot, Pommes frites, weich gekochte Pasta, Gebäck, muss damit rechnen, dass der Blutzuckerspiegel nach kurzer Zeit wieder abfällt und die Lust auf Süßes steigt. Iss also lieber sättigendes Eiweiß (mageres Fleisch, Fisch, fettarmen Käse, Quark etc.) und anhaltende Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index (zum Beispiel Hülsenfrüchte, Vollkornnudeln, Vollkornreis, Gemüse und Salat).

Hast du dir auch schon mal vorgenommen: „Ab jetzt esse ich weniger!“? Eine Woche hältst du tapfer durch, doch dann überfällt dich unbändiger Heißhunger – und das Unheil am Kühlschrank nimmt wieder seinen Lauf . Damit bist du nicht allein! Jeder zweite Deutsche hat bereits einen Diätversuch hinter sich, doch etwa 80 Prozent scheitern immer wieder an Hunger- und Fressattacken. Wir verraten dir die fünf besten Tricks gegen Heißhunger. Doch damit nicht genug: In der Bildergalerie kannst du herausfinden, welcher Heißhunger-Typ du bist und wie du den Fallen in Zukunft entgehst.

Welcher Ess-Typ bist du?

Viele Menschen essen, ohne wirklich zu wissen, warum. Lausche in sich hinein, bevor du den Kühlschrank plünderst. Was ist der wahre Grund für meine Gelüste? Für die folgenden fünf Heißhunger-Typen nennt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Ilona Bürgel in der Bildergalerie die speziellen Ursachen und wie man diesen Heißhunger dann ganz bewusst umgeht.

Suche dir für brenzlige Situationen ein Hilfsmittel – etwa ein Foto aus schlanken Zeiten. Wenn du von Essreizen (zum Beispiel an Buffets) heimgesucht wirst, ohne echten Hunger zu haben, ziehst du es aus der Tasche. Meist genügt schon ein Blick – und die Portionen fallen wesentlich kleiner aus.

Auswege: Genieße mit allen Sinnen. Iss stets langsam und konzentriert, damit die Sättigungswahrnehmung eintritt. Richte deine gesamte Aufmerksamkeit auf die Mahlzeit, sonst registriert dein Körper nicht, dass er bereits genug gegessen hat und satt ist – also schalte den Fernseher zum Essen doch mal ab! Und so trickst du alte Gewohnheiten einfach aus: Lass dich optisch täuschen. Kaufe im Supermarkt gleich kleinere Verpackungen ein. Oder teile große Vorratspackungen in viele kleine Portionen auf. Auf diese Weise nimmst du pro Mahlzeit nur einen Bruchteil der Kalorien zu sich, obwohl du schön brav aufgegessen hast. Mache dir vor jedem Essen bewusst, dass du alles und immer essen darfst – so signalisierst du deinem Körper, dass er sich nicht in einer Mangelsituation befindet und es auch morgen noch genug Nahrung geben wird.

Du solltest pro Nacht mindestens sieben Stunden tief und fest schlummern – denn Schlafmangel macht hungrig! Bei einem Defizit senkt der Körper das Sättigungshormon Leptin und produziert gleichzeitig mehr appetitanregendes Ghrelin.

Schenkt ihr dem Heißhunger keine Beachtung, macht er sich in der Regel innerhalb weniger Minuten aus dem Staub und lässt euch in Frieden. Ablenken ist einer der besten Tipps gegen Heißhunger, wenn der Appetit auf Süßes oder Salziges urplötzlich über euch hineinbricht.

Gegen Heißhunger hilft nicht süßes Obst, sondern was Pfefferminzhaltiges. Pfefferminz ist schön scharf und verbreitet sich schnell im Mund. Der Appetit auf Süßes verschwindet wie von selbst. Also einfach zum Kaugummi greifen, ein Bonbon lutschen oder Zähne putzen.

Ausreichend trinken

So wie man Pausen vom Alltag braucht, braucht der Körper Esspausen. Eine Zwischenmahlzeit am Vor- und Nachmittag ist ok, ständige Snacks sind kontraproduktiv und fördern Heißhunger.

Essen genießen

Esspausen einlegen

Süßes nach der Mahlzeit essen

Ausreichend schlafen

Lasst ihr gern mal Mahlzeiten ausfallen, zum Beispiel das Frühstück, sinkt der Blutzuckerspiegel in den Keller und verlangt sofort was zu Essen. Am liebsten hat er Süßes, denn das bringt schnelle Energie. Damit das nicht passiert, solltet ihr drei feste Mahlzeiten am Tag einplanen, gern auch vor- und nachmittags eine Zwischenmahlzeit. Wird der Tag stressig, solltet ihr vorsorgen und Snacks parat haben.