…und immer wieder stelle ich fest: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!Auch im Urlaub kann ich nicht auf mein…

„Ich koche mir abends das Essen für den nächsten Tag vor, dass ich dann im Kindergarten (ich arbeite als Erzieherin) mit den Kindern esse. Gestern gab es mittags Ratatouille-Gemüse mit roten Linsennudeln. Aufwand: 30 Minuten.“

Im April hat Alexandra (33) die TV-Show „The Biggest Loser“ gewonnen. Sie nahm 43 Kilo ab und schaffte es sogar, noch fünf weitere Kilo zu verlieren. Bei FITBOOK gibt sie Tipps, wie es jeder schaffen kann, ein gesundes Gewicht zu erreichen – und was man tun kann, um Rückschläge zu vermeiden.

Alexandra: „Ratschläge sind Schläge. So habe ich das immer empfunden, wenn mir Leute von außen gesagt haben, dass ich abnehmen sollte. Das Einzige, was für mich gezählt hat, war meine ganz persönliche Entscheidung, jetzt den Hebel umzulegen.“

„Morgens esse ich einen Hirse- oder Buchweizenbrei mit Obst und Quark, das macht mich bis zum Mittagessen satt“, verrät Alexandra. „Weizenmehlprodukte (Brot, Nudeln, Kuchen, stecken in vielen Fertigprodukten) lassen den Blutzuckerspiegel erst stark ansteigen, danach fällt er ab. Effekt: Wir sind kurz satt, bekommen aber schnell wieder Hunger. Weizen treibt uns sozusagen in eine Heißhungerspirale. Klar im Vorteil sind Getreide, die länger satt machen (Dinkel, Hafer) – oder sogenannte Pseudogetreide, die frei von Gluten sind, wie Quinoa, Amaranth oder Buchweizen.“

„Mit fällt es nach anstrengenden Arbeitstagen besonders schwer, mich zum Sport aufzuraffen“, gibt Alexandra zu. „Dann sage ich mir: „Mach’s einfach. Es geht sonst negativ für dich aus.“ Bisher habe das immer geholfen. „Nach dem Training fühle ich mich jedes Mal gut.“

Alexandra zu FITBOOK: „Meine Schwester hat mir für die Zeit im ‚Biggest Loser‘-Camp eine Schachtel mit Motivations-Dingen mitgegeben. Manchmal waren das Zettel, auf denen Sprüche standen, manchmal Fotos von früher. Mit hat es sehr geholfen.“

„Ich esse auch mal einen Schokoriegel. Oder Burger. Oder Pommes“, gibt Alexandra zu. „Der Unterschied ist: Vorher habe ich mir das unkontrolliert reingeschoben – jetzt habe ich ein Bewusstsein für das Produkt. Welche Inhaltsstoffe hat es? Sind die Kalorienmengen akzeptabel? Ich möchte meinen Körper mit hochwertigen Sachen ‚pflegen‘. Es klingt vielleicht abgedroschen, aber für mich steckt viel Wahrheit drin: Du bist, was du isst.“

„Fotos visualisieren, wie man sich fühlt und motivieren unheimlich“, sagt Alexandra. „Mich mit Fotos daran zu erinnern, wie wohl ich mich mit weniger Gewicht gefühlt habe, hat mich immer motiviert. Andersrum geht es auch: Wenn ich heute vor dem Spiegel stehe, hole ich mir manchmal Fotos aus den schlechten Zeiten. Das gibt mir sofort ein gutes Gefühl und bestärkt mich in meiner neuen Lebensführung, die das Gehirn nur sehr langsam verinnerlicht.“