Ausschlaggebend ob du erfolgreich abnimmst oder nicht, ist wie viel Muskelmasse du im Verhältnis zu Fett verbrannt hast.

Fakt ist: Gehst du es richtig an, wird es dir sogar ziemlich leicht fallen abzunehmen!

Einen lahmen Stoffwechsel erkennst du daran, dass du vielleicht ständig müde bist und dir schnell kalt wird. Deinen Stoffwechsel aktivierst du also in erster Linie, indem du wieder mehr isst.

Ich wünsche dir noch viel Spaß & Erfolg auf der spannenden Reise deiner Körpertransformation :=).

Sie enstehen unter anderem beim Erhitzen von Fett, sind aber auch in großer Anzahl in industriell verarbeiteter Magarine vorhanden.

Um große Mengen Gemüse essen zu können, empfehle ich dir „grüne Smoothies“.

Ich empfehle dir also genug und vor allem das Richtige zu essen! Du wirst dann viel besser dazu in der Lage sein, dein Fett verbrennen und Gewicht reduzieren zu können!

Kann das Lymphsystem aber nicht richtig arbeiten, weil du dich nicht ausreichend bewegst, gelangt ein Teil der Schlacken in das Bindegewebe und es entsteht eine „Mülldeponie“.

Deswegen ist auch dein Stoffwechsel eingeschlafen! Dein Körper möchte nun Energie sparen und verstoffwechselt weniger Kalorien aus den Kohlenhydraten, Proteinen und dem Nahrungsfett.

Ein Beispiel: Wir nehmen eine proteinreiche Mahlzeit zu uns (z.B. Putenfleisch oder Magerquark), die primär aus Wasser und (komplex) verketteten Aminosäuren, den Bausteinen der Proteine, besteht. Genau diese Aminosäuren sind essentiell für die Funktionsfähigkeit unseres Stoffwechsels, sind in ihrer „groben“, verketteten Form allerdings nicht immer gleich nutzbar. Unser Organismus muss also entsprechend Energie aufwenden, um diese Verkettungen „aufzubrechen“ und für die Weiterverarbeitung im Metabolismus vorzubereiten. Dieser Prozess kostet Energie, die als nahrungsinduzierte Thermogenese beziffert wird.

Die Eiweißdiät funktioniert nach einem einfachen Prinzip: der tägliche Gesamtenergiebedarf, der sich aus Grundumsatz + Leistungsumsatz + nahrungsinduzierte Thermogenese zusammensetzt, wird in der Eiweißdiät überwiegend durch Proteine, also Eiweiße, gedeckt. Genau wie in der konventionellen Low-Carb-Diät ist auch die Eiweißdiät eine Diät, die auf eine niedrige Aufnahmemenge an Kohlenhydraten setzt, um die Insulinsensitivität nicht negativ zu beeinflussen. Im Umkehrschluss heißt das, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung zu erhöhter Insulinausschüttung führt, die eine Umwandlung von Kohlenhydraten in einlagerbare Lipide (Depotfett) begünstigt und damit den Körperfettgehalt ebenfalls erhöht. Mehr dazu findest du in unserem Artikel über Fett durch Kohlenhydrate.

Bei einer (brutto) Kalorienaufnahme von 1000 Kcal durch reines Protein (dieser Fall tritt in der Realität natürlich nicht ein) muss der entsprechende Organismus bei einer nahrungsinduzierten Thermogenese von 25% etwa 250 Kcal aufwenden, um die Proteinmoleküle für die Weiterverarbeitung im Stoffwechsel aufzubereiten. Das bedeutet, dass vom Energiegehalt der Proteine (netto) nur noch ein Brennwert von 750 Kcal übrig bleibt. Deutlich weniger, als die 1000 Kcal am Anfang.

Vielmehr kann die Wahl der (falschen) Diät langfristige gesundheitliche Schäden mit sich bringen. Radikale Crash-Diäten, die ein Teil unserer lebensnotwendigen Makronährstoffe (Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette) streng limitieren oder ausschließen sind nicht nur völlig ineffizient, sondern grob fahrlässig im Bezug auf die allgemeine Gesundheit. Fehlen unserem Körper überlebensnotwendige (essentielle) Makronährstoffe, geraten wichtige Stoffwechselprozesse ins Stocken oder kommen zum Erliegen – mit fatalen Konsequenzen für die eigene Gesundheit.

„Diäten“ (man beachte die Anführungszeichen, die unsere subjektive Sichtweise über den Sinn solcher „Diäten“ leicht ironisch wiedergeben) wie die „Nudel- oder Kartoffeldiät“ limitieren die Aufnahme von Fetten und Proteinen (Eiweiß) dadurch, dass die Kohlenhydrataufnahme an sich maximiert wird. Man kann eben nur so viel essen, wie es der eigene Magen erlaubt. Sind das überwiegend kohlenhydratreiche (und fett- bzw. proteinarme) Lebensmittel, ist für eine gesonderte Aufnahme von Proteinen oder Fetten nunmal kein Kapazität mehr vorhanden. Bei einer solchen Diät wird die stoffwechselspezifische Sensibilität für die Verstoffwechselung von Makronährstoffen erheblich gestört.

Damit wird deutlich, warum die Eiweißdiät so gut funktioniert. Bei einer Diät, die Fette oder Kohlenhydrate als primären Energieträger sieht, ist die Thermogenese deutlich geringer. Natürlich ist auch bei der Eiweißdiät wichtig, dass Kohlenhydrate und Fette in ausreichenden Mengen zugeführt werden, um gesundheitlichen Einschränkungen oder Schäden durch Nährstoffmangel vorzubeugen. Fakt ist, wenn man eine grobe (prozentuale) Verteilung von nicht mehr als 50 zu 30 zu 20 als Anteil am gesamten täglichen Energiebedarf (Proteine/Fette/Kohlenhydrate) einhält, kann die Eiweißdiät eine wahre Wunderwaffe gegen die Kilos sein, weil die Stoffwechseleffizienz in puncto Fett- und Kohlenhydratoxidation deutlich zunimmt. Weiterer Vorteil: der Muskelaufbau bleibt trotzdem möglich, während eine positive Stickstoffbilanz durch ausreichende Bedarfsdeckung an Aminosäuren den Muskelabbau nahezu vollständig verhindert.

Low-Carb Diät, Low-Fat Diät, Glyx-Diät, Null-Diät oder Kartoffel-Diät und nun auch noch eine Eiweißdiät? Es gibt eine schier unendliche Anzahl an mehr oder weniger effektiven Diätvarianten, die vermeintlich beim Abnehmen helfen sollen. Allerdings weiß jeder von uns, der mit der ein oder anderen Diät experimentiert hat, dass nicht alle Diäten wirklich lang anhaltende Erfolge erzielen.

Gezielte Anwendungsmethoden der Eiweißdiät sowie weitere effektive Ernährungsmethoden, mit denen du fettfreie Muskelmasse aufbauen kannst, findest du in unserem Hypertrophy Guide für Männer und Frauen.

Anders als bei diversen fragwürdigen Diät-Abkömmlingen funktioniert die Eiweißdiät wirklich, weil sie biochemische Stoffwechselprozesse ausnutzt, um ihre Effektivität zu maximieren. Andere Diätformen, wie z.B. die Low-Fat Diäten, in denen die Fettaufnahme auf nahezu 0% limitiert wird, können zwar schnelle Erfolge mit der Waage messbar machen (reine Gewichtsverluste), dabei wird aber nicht berücksichtigt, ob die Gewichtsverluste auf die Abnahme von Muskel- oder Fettgewebe zurückzuführen sind.