Was hat es mit dem Grundumsatz auf sich?

Was hat das mit Abnehmen zu tun?

Trotzdem sei es ein altbekannter Trick, dass Abnehmwillige vor dem Essen oder auch zwischendurch Wasser trinken, erklärt Restemeyer. „Denn die Flüssigkeit füllt den Magen, und das Sättigungsgefühl tritt eher ein.“

Fehlende Bewegung, das ist klar. Aber auch radikale Diäten bringen den Stoffwechsel auf Dauer zum Erliegen. Sie versetzen den Körper in eine Art Notzustand, der Stoffwechsel fährt herunter.

Die Muskulatur ist das größte Stoffwechselorgan

Hinzu kommt aber auch, dass manche von Natur aus einen besseren Stoffwechsel haben als andere, zum Beispiel durch eine genetisch bedingte starke Muskulatur. Wer den eigenen Grundumsatz wissen möchte, kann ihn mit einer Atemgasanalyse bei manchen Fitness-Instituten oder Sportärzten messen lassen. Allerdings ist die Untersuchung in der Regel kostenpflichtig.

Lässt sich der Energiestoffwechsel ankurbeln, sodass der Körper mehr verbraucht?

Was tut dem Stoffwechsel gar nicht gut?

„All die einzelnen Prozesse müssen zusammen funktionieren“, sagt Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Er vergleicht das mit einem Orchester: Jedes Instrument – also jede Zelle – spielt für sich, aber alle zusammen machen die Musik. Wenn einer der Teilnehmer nicht richtig mitspielt, wirkt sich das auf das große Ganze aus.

Was tut dem Stoffwechsel gar nicht gut?

Gibt es Lebensmittel, die den Stoffwechsel beeinflussen?

Ja, das funktioniert. Der Stoffwechsel braucht Arbeit. Je weniger er gefordert ist, desto weniger arbeitet er auch. „Das ist ein bisschen wie bei einem Auto – steht es immer nur in der Garage und wird nicht gefahren, dann verrostet es irgendwann“, erklärt Froböse. Das Wichtigste ist Bewegung, die Muskulatur ist das größte Stoffwechselorgan. Energie wird durch Bewegung verbraucht, und starke Muskeln verbrauchen auch im Moment der Ruhe mehr, sagt Weber. „Früher hat man viel Ausdauertraining empfohlen, heute raten wir eher zu einer Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining.“

Scharfe Gewürze wie Chili und Ingwer treiben die Körpertemperatur in die Höhe und aktivieren so ebenfalls den Stoffwechsel. „Und Protein, also Eiweiß, ist ein echter Stoffwechsel-Turbo, denn die Verarbeitung braucht viel Energie“, ergänzt Froböse.

Stimmt es, dass es sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt, wenn man viel Wasser trinkt?

Froböse empfiehlt, auf die Tageszeit zu achten. In der Früh wird dann ordentlich Energie getankt, also Fett und Kohlenhydrate. Mittags stehen vor allem Nährstoffe auf dem Programm und abends Eiweiß. Energie brauche der Körper kurz vor dem Schlafen nicht mehr. Und Froböse rät, dem Stoffwechsel Pausen zu gönnen zwischen den Mahlzeiten. „Es ist wichtig, auch einmal vier bis fünf Stunden nichts zu essen“, sagt der Sportwissenschafter, der auch ein Buch über den Stoffwechsel geschrieben hat. Wie der eigene Körper darauf reagiert, das ist individuell unterschiedlich, sagt die Ernährungswissenschafterin Silke Restemeyer. Entscheidend ist die Energiebilanz.

SN/APA (dpa/gms/Tobias Hase)/Tobias Viel Sport sorgt deshalb für eine gute Kalorienverwertung.

Manche Menschen kennen das Wort Diät nur aus der Theorie – das hat oft etwas mit dem Energiestoffwechsel zu tun. Der ist zwar teils genetisch bedingt, lässt sich aber auch beeinflussen. Experten erklären, wie man den Stoffwechsel aktiviert und was schadet.

Was genau ist der Stoffwechsel?

Um uns gesund zu halten, verfügt die Haut über ein tief gehendes, unsichtbares Schutzsystem: die Hautbarriere. Besonders die äußerste Hautschicht, die Hornhaut, muss eine Menge leisten. Sie hält Schadstoffe und Kälte ab. Ist sie intakt, ist alles gut. Wenn diese körpereigene Mauer aber brüchig ist, wird die Haut zur Problemzone.

– Die Wangen und die Partie um die Augen wirken eher trocken. – Die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) neigt zum Fetten. – Sie ist an den Beinen eher trocken, am Rücken eher ölig.

„Kümmel ist das stärkste entblähende Mittel, das wir bei uns in der Natur haben“, sagt der Gastroenterologe Dr. Roman Huber. Zusammen mit Anis und Fenchel, die einfach besser schmecken, steckt Kümmel in den meisten Magen-Darm-Tees. Gut für Akutfälle.

Morgens: Gleich zum Frühstück so viel Ananas und Kiwi, wie Sie mögen. In diesen Früchten stecken wirkungsvolle Enzyme, die das Bindegewebe stärken. Nach dem Duschen entschlackt und strafft eine Öl-Massage. Dazu je drei Tropfen Zitronen- und Orangenöl (Apotheke) mit Mandel- oder Weizenkeimöl vermischen, in den feuchten Körper komplett einmassieren.

Tagsüber: Jetzt ist die Hautbarriere besonders durchlässig. Deshalb wichtig: Tagespflege fürs Gesicht mit Stoffen, die freie Radikale hemmen (zum Beispiel mit Vitamin C, Coenzym Q10, Vitamin A).

Achtung: Menschen mit sehr sensibler Haut oder Hauterkrankungen sollten lieber auf das Detox-Programm verzichten.

Nun ist der rund acht Meter lange Darm ein zickiges Sensibelchen. In seiner Wand sitzen 100 Millionen Nervenzellen – mehr als im Rückenmark. Dieses „enterische Nervensystem“, auch „Darmhirn“ genannt, reagiert sehr empfindlich auf Gefühlszustände. Und zwar ganz simpel: Streik oder Angriff – in Form von Luft, viel Luft. Machen wir uns diesen mächtigen Helfer zum Verbündeten.

Über die Verdauung redet man nicht gern, das ist irgendwie peinlich. Dabei ist der Darm einer unserer wichtigsten Wohlfühlfaktoren und ein echter Schwerstarbeiter. Er liefert dem gesamten Körper Energie – er verfügt über rund 70 Prozent unserer Abwehrzellen. Wenn er optimal arbeitet, fühlen wir uns gut. Umgekehrt gilt: Wenn der Darm lahmt und damit im Stoffwechsel etwas nicht richtig läuft, sind wir schwerfällig und energielos.

Bei Verstopfung hilft die Akupressur des Zusanli-Punktes. Wo der ist? Das Schienbein aufwärts streichen bis zum Knochenvorsprung unterhalb des Knies, von da aus dann einen Fingerbreit nach außen tasten. Massiert wird diese Stelle mit kreisenden Bewegungen des Daumens oder Zeigefingers für ein bis zwei Minuten.